Klamotten
Taschen
Utensilien
Kaffee-Flatrate
fair trade

STRASSENSTOFF.

Der echte und total weiche Stoff für Dortmunds Straßen.
Kaufe hier Klamotten und spende sie direkt und ohne Umwege an unsere obdachlosen Mitbürger in Dortmund.
Alle Kleidungsstücke werden von unserem Partnerunternehmen bedruckt und sind von guter und warmer Qualität.

Kein Ramsch – alles nachhaltig.
Die Erlöse werden 1:1 in Kleidungsstücke umgesetzt – wir verdienen NULL Euro beim Verkauf.

Du findest die Sachen so schön, dass du sie gerne für dich selbst hättest?
Kein Ding, du kannst auswählen, ob du die Kleidung spendest oder für dich selbst kaufst.
Für jedes für dich selbst gekaufte Produkt berechnen wir zusätzlich 9,00 €. Dieser Aufschlag deckt den Versand zu dir ab und ein paar Euro bleiben für unsere Spendenkasse übrig, aus der dann wieder Kleidung für die Strasse hergestellt werden kann.

Danke für deine Hilfe.

* Nachhaltigkeit und fairer Handel sind uns mega wichtig, daher beziehen wir die Ware von HRM und bieten hier keine Billigpreise an.  

Mehr über das Projekt

  Deine Alltagsbegleiter  

Kaffee als Grundrecht?

Wie selbstverständlich ist es für uns morgens aufzustehen, sich mit verschlafenen Augen auf den Weg in die Küche zu machen, gähnend den Kaffeevollautomaten einzuschalten, den frisch gemahlenen Bohnenduft zu riechen und dann gemütlich am Frühstückstisch den ersten Kaffee des Tages zu schlürfen. Ohne diese Zeremonie geht es für manch einen nicht in den Tag. Unglaublich, wie sehr es zum leben dazu gehört. Und doch ist es kein Grundrecht.
Wir finden doch! Wer Kaffee liebt, sollte ihn auch bekommen. Ob mit oder ohne eigene Küche möchten wir es den rund 600 Wohnungslosen* in Dortmund ermöglichen, morgens frisch gemahlenen Kaffee zu genießen bevor sie in den harten Alltag starten.

Die Kaffee-Flatrate. So funktioniert’s:

Hier im Shop kannst du wiederverwendbare Kaffee-Becher spenden. Diese werden mit einem bestimmten Aufdruck und einer Seriennummer versehen. Die teilnehmenden Bäcker haben morgens eine Stunde von 7 bis 8 Uhr Kaffeeausgabe. Jeder, der mit seinem Becher auftaucht, bekommt seinen Kaffee.
Mit dem Kauf des Bechers sind die Kosten für 20 Kaffees abgedeckt. Jeder weitere Kaffee wird durch die Spenden, die wir hier einnehmen finanziert.

Becher spenden

  Wenn es draussen ungemütlich wird…  

 Hunderttausende ohne
eigene Wohnung 

Mehr als eine halbe Million Menschen hatten einer neuen Schätzung zufolge im Verlauf des Jahres 2017 keinen festen Ort zum Leben. Eine Gruppe ist besonders betroffen.
In Deutschland leben Hunderttausende Menschen ohne eigenen Wohnraum. 2017 seien insgesamt 650.000 Menschen vorübergehend oder dauerhaft wohnungslos gewesen, teilte die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) auf Grundlage einer neuen Hochrechnung mit.

Wohnungslos zu sein bedeutet, keinen vertraglich abgesicherten Wohnraum zu haben – aber nicht automatisch, auf der Straße zu leben. Unter den Wohnungslosen waren den Zahlen zufolge 375.000 anerkannte Asylsuchende sowie weitere rund 275.000 Betroffene, die unter anderem in Einrichtungen der Kommunen und von Hilfsorganisationen untergekommen waren.

Laut BAGW erfasst die Schätzung all jene Menschen, die innerhalb eines Jahres einmal wohnungslos waren – wenn auch nur vorübergehend. Die Gesamtzahl der Wohnungslosen ist deshalb deutlich höher als die Zahlen zu bestimmten Stichtagen. So schätzt die Arbeitsgemeinschaft, dass es zum 30. Juni 2017 insgesamt rund 440.000 Menschen ohne Wohnung gegeben habe, davon 287.000 anerkannte Flüchtlinge und rund 153.000 Wohnungslose, die von Einrichtungen der Kommunen und freien Trägern unterstützt worden seien. Eigene frühere Schätzungen seien mangels aussagekräftiger Daten veraltet.

Etwa 48.000 Menschen sind der Schätzung zufolge von Obdachlosigkeit betroffen gewesen. Darunter seien schwerpunktmäßig Menschen aus anderen EU-Staaten, teilte die BAGW mit, vor allem aus Osteuropa. „Benötigt werden pro Jahr 80.000 bis 100.000 neue Sozialwohnungen und weitere 100.000 bezahlbare Wohnungen“, forderte die Arbeitsgemeinschaft.

Nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) wurden 2018 bundesweit 287.000 Wohnungen fertiggestellt. Allerdings gebe es in großen Städten einen gravierenden Wohnungsmangel, in kleineren Städten und auf dem Land dagegen Leerstände und ein Überangebot.

Quelle: Spiegel Online, 2017 

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